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DIE GULDINNEN

Das weibliche Zahlungsmittel, das geschlechtliche Ungleichwertigkeit ausgleicht.
Seit 2017 in Graz

Feinkost als LEBENS-mittel, 2017/2019
Ausstellung in der Schaufenstergalerie SCHARF
Eröffnung: 8. März, Frauentag 2017
Feinkost MILD, Stubenberggasse 7, 8010 Graz
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Frauentag 2019: Präsentation im Rahmen von
Women* in Action: Das Private ist politisch – no sh*t!
8. März im Schauspielhaus Graz, HAUS ZWEI
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Frauentag 2020: Präsentationen im Rahmen von
083 statt 0815! Internationaler Frauen*tag
8. März im Schauspielhaus Graz, Foyer
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Wir sind Vision ! Wir sind die Goldene Revolution !
100 jahre in 100 minuten # 007

31.10.2020, Atelier Haus [Semper Depot] | Akademie der bildenden Künste Wien
Wegen Covid-19 verschoben
Internationaler Frauen*tag 2021
Präsentation im Rahmen von
Bündnis 0803* zum Internationalen Frauen*tag 2021
[Logo Frauentag 2021] [Logo Bündnis 0803]

Grazer Frauenpreis 2021, Frauen in Graz
Alle nominierten Projekte werden vorgestellt, mit dabei sind auch: DIE GULDINNEN
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[Die Guldinnen_Schaufenstergalerie SCHARF, Foto: Doris Jauk-Hinz]
Die Guldinnen als Schokoladenpralinen:
Lilli Philipp / Graz 2017 (li), Konditorei Hagmann / Krems 2019 (re)


Geld ist der dominante symbolische Wert in marktwirtschaftlichen Systemen, geschlechtliche Ungleichwertigkeit ist darin eingeschrieben.

Die weiblichen GULDINNEN wurden 2011 als Regionalgeld in das bestehende Judenburger Gutscheinsystem eingeführt. Sie sind das Pendant zum “männlichen Gulden” und verweisen konzeptuell auf eine immer noch bestehende Ungerechtigkeit: Auch nach 100 Jahren Frauenrecht verdienen Frauen rund 20% weniger für die gleiche Leistung. 1000 GULDINNEN wurden damals für den Handel produziert. Die tägliche Verwendung dieser Münze schafft ein permanentes Bewusstsein für die ihr zugrundeliegenden Themen.
Am 8. März, dem Weltfrauentag, erfährt dieses Projekt eine örtliche Erweiterung: Die GULDIN wird als Zahlungsmittel in Graz eingeführt. Der Kauf und Tausch der Münze ist temporär im Feinkost Mild - als einer Art Zentrale für dieses Geldkreislaufsystem - während der Zeit der Ausstellungsdauer (09.03.2017 – 07.04.2017) für alle Interessierten möglich. 22 Geschäfte in der Grazer Innenstadt gaben die Zusage die GULDIN als Zahlungsmittel anzunehmen; so wird es möglich sein, Produkte aus verschiedenen Lebensbereichen mit ihr zu erwerben.
Zur Eröffnung der Ausstellung wird eine Intervention von Doris Jauk-Hinz stattfinden: Die Besucherinnen und Besucher werden mit der Ungerechtigkeit und Lohnungleichheit konfrontiert. Weiters gibt es die GULDIN jetzt auch als süße Nascherei: Als Schokoladenpraline thematisiert die GULDIN unter glasiertem Deckmantel prekäre Fragestellungen, sowie eine explizite Infragestellung geschlechtsspezifischer Lebensverhältnisse.

Kuration: contemporary collective graz (Elisabeth Saubach und Iris Kasper)


DIE GULDINNEN sind ein Teil des Gesamtprojektes BEWEGTE STANDPUNKTE von Doris Jauk-Hinz (Die Guldinnen), Nicole Oberrainer (andersARTIG) und Kerstin Rajnar_ frau mag rosa pink (PakeTRaum). Das Projekt entstand aufgrund einer Einladung der Stadt Judenburg während der Sommermonate 2011 als artists in residence zum Thema 100 Jahre Frauenrecht zu arbeiten.

Die Guldinnen_Plan_Geschäfte_Graz Die Guldinnen_Liste_Geschäfte_Graz
Bisher nehmen folgende Geschäfte in Graz
DIE GULDINNEN als Zahlungsmittel an


Permanente Kauf- und Tauschzentrale für
DIE GULDINNEN in Graz

Doris Jauk-Hinz
T: 0664/9267006
E: doris.jauk-hinz@mur.at

Die Guldinnen in Graz, Kleine Zeitung, 8. März 2017
DIE GULDINNEN in Graz
Kleine Zeitung, 8. März 2017

[LOGOS] www.facebook.com/Schaufenstergaleriescharf/
www.facebook.com/contemporarycollectivecc/

contemporary_collective_graz@gmx.at
Unterstützt von: Feinkost MILD, Lilli Philipp, Julian Jauk
und den beteiligten GeschäftsinhaberInnen.

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