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DIE GULDINNEN
Feinkost als LEBENS-mittel

Ausstellung in der Schaufenstergalerie SCHARF
Eröffnung: 08.03.2017

Schaufenstergalerie SCHARF
Feinkost MILD
Stubenberggasse 7, 8010 Graz

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[Die Guldinnen_Schaufenstergalerie SCHARF, Foto: Doris Jauk-Hinz]


Die Guldinnen_Plan_Geschäfte_Graz


Geld ist der dominante symbolische Wert in marktwirtschaftlichen Systemen, geschlechtliche Ungleichwertigkeit ist darin eingeschrieben.
Die weiblichen GULDINNEN wurden 2011 als Regionalgeld in das bestehende Judenburger Gutscheinsystem eingeführt. Sie sind das Pendant zum “männlichen Gulden” und verweisen konzeptuell auf eine immer noch bestehende Ungerechtigkeit: Auch nach 100 Jahren Frauenrecht verdienen Frauen rund 20% weniger für die gleiche Leistung. 1000 GULDINNEN wurden damals für den Handel produziert. Die tägliche Verwendung dieser Münze schafft ein permanentes Bewusstsein für die ihr zugrundeliegenden Themen.
Am 8. März, dem Weltfrauentag, erfährt dieses Projekt eine örtliche Erweiterung: Die GULDIN wird temporär als Zahlungsmittel in Graz eingeführt. Der Kauf und Tausch der Münze ist im Feinkost Mild - als einer Art Zentrale für dieses Geldkreislaufsystem - während der Zeit der Ausstellungsdauer für alle Interessierten möglich. 22 Geschäfte in der Grazer Innenstadt gaben die Zusage die GULDIN als Zahlungsmittel anzunehmen; so wird es möglich sein, Produkte aus verschiedenen Lebensbereichen mit ihr zu erwerben.
Zur Eröffnung der Ausstellung wird eine Intervention von Doris Jauk-Hinz stattfinden: Die Besucherinnen und Besucher werden mit der Ungerechtigkeit und Lohnungleichheit konfrontiert. Weiters gibt es die GULDIN jetzt auch als süße Nascherei: Als Schokoladenpraline thematisiert die GULDIN unter glasiertem Deckmantel prekäre Fragestellungen, sowie eine explizite Infragestellung geschlechtsspezifischer Lebensverhältnisse.

Kuration: contemporary collective graz (Elisabeth Saubach und Iris Kasper)


DIE GULDINNEN sind ein Teil des Gesamtprojektes BEWEGTE STANDPUNKTE von Doris Jauk-Hinz (Die Guldinnen), Nicole Oberrainer (andersARTIG) und Kerstin Rajnar_ frau mag rosa pink (PakeTRaum). Das Projekt entstand aufgrund einer Einladung der Stadt Judenburg während der Sommermonate 2011 als artists in residence zum Thema 100 Jahre Frauenrechte zu arbeiten.


Doris Jauk-Hinz
Permanente Kauf- und Tauschzentrale für DIE GULDINNEN in Graz
T: 0664/9267006
E: doris.jauk-hinz@mur.at


Feinkost MILD
Temporäre Zentrale für die Dauer der Ausstellung (09.03.2017 – 07.04.2017), Graz-Innenstadt
Stubenberggasse 7, 8010 Graz, T: 0316/821355
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag ab 17 Uhr, Samstag ab 18 Uhr


Lilli Philipp
Die Guldinnen als süße Schokoladenpraline
T: 0664/3999888

Folgende 22 Geschäfte nehmen DIE GULDINNEN als Zahlungsmittel an:

[LOGOS] www.facebook.com/Schaufenstergaleriescharf/
www.facebook.com/contemporarycollectivecc/

contemporary_collective_graz@gmx.at
Unterstützt von: Lilli Philipp, Julian Jauk
und den beteiligten GeschäftsinhaberInnen.

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